Die Simonton-Methode

Die unterstützende Krebs-Therapie nach Simonton basiert auf dem ganzheitlichen Ansatz, dass Körper, Geist und Emotionen untrennbar verbunden sind und als ein System funktionieren. 

  • kognitive Verhaltenstherapie (Arbeit mit Glaubenssätzen als Ansatz aus der rational-emotiven Verhaltenstherapie),
  • Entspannungsübungen,
  • geführten Phantasiereisen sowie
  • achtsamkeitsbasierte Meditationsübungen.

Die Simonton-Methode beruht auf der Annahme, dass die Grundhaltung und innere Einstellung des Menschen (Glaubenssätze, Emotionen und Lebensstil) den Genesungsprozess bei physischen Erkrankungen beeinflussen.

Als unterstützende Therapie basiert die Simonton-Methode auf dem ganzheitlichen Ansatz, dass Körper, Geist und Emotionen untrennbar verbunden sind und als ein System funktionieren. Wie bei einem Mobile, wirkt sich eine Veränderung in einem Teil des Systems auf das gesamte System aus.

Mit Elementen aus der rational-emotiven Verhaltenstherapie (Albert ELLIS) werden die Patienten dabei unterstützt, eine positive Grundhaltung zu gewinnen und auf diese Weise den Heilungsprozess zu unterstützen. Bei den geführten Visualisierungen nach der Simonton-Methode arbeiten Tumorpatienten mit inneren Bildern von ihrem Körper, wo konservative Therapien gemeinsam mit dem Immunsystem die Krebszellen auflösen und ausscheiden.

Die Methode kann Patienten und deren Begleitpersonen sowohl in einem 5-tätigen Intensivseminar oder in einer begleitenden ambulanten Therapie mit gleichzeitiger Gruppentherapie vermittelt werden. Die Beratungsmethode für Tumorpatienten wurde 1973 von dem US-amerikanischen Radiologen und Onkologen Oscar Carl Simonton (1942–2009) und seiner Frau Stephanie Matthews-Simonton vorgestellt. Die Methode entstand aus der Vorstellung, dass Glaubenssätze, Gefühle, Einstellungen und der Lebensstil wichtige Einflussfaktoren für die Gesundheit sind.

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