Hypnose

wohl mit eine der ältesten Methoden, Veränderungen im menschlichen Verhalten und damit auch Heilung zu erreichen.

Bereits in einer ägyptischen Schriftrolle aus dem 16. Jahrhundert vor Christus wird die Hypnose, neben Krankheiten, Heilmitteln, Kräutern und diversen Symptomen, beschrieben. Dieses Dokument gilt als bislang ältestes – gut erhaltenes – Lehrbuch der Medizin. Noch ältere Zeugnisse über Hypnose stellen ägyptische Hieroglyphen aus ca. 5000 Jahre alten Gräbern dar. Den Höhepunkt fand die Hypnose in Ägypten vermutlich mit dem Heilschlaf in entsprechenden Tempeln ihren Höhepunkt.

In dieser Zeit konnten Kranke in einen geweihten Tempel gehen und sich dort durch hypnotische Rituale in einen Heilschlaf versetzen lassen. Während dieses Heilschlafes – vergleichbar mit einer tiefen Trance – konnte den Kranken dann die Göttin erscheinen (vergleichbar mit dem Inneren Heiler) und sie entweder von ihren Gebrechen heilen oder ihnen Hinweise geben, was sie tun können, um wieder gesund zu werden.

Die Idee des ägyptischen Heilschlafes findet sich auch heute noch in einigen hypnotherapeutischen Techniken wieder. Die bekannteste Anwendung ist dabei die Arbeit mit dem inneren Heiler.

Mit dem Christentum verschwanden die Heilrituale dann zunehmend aus Europa. Viele versuchten im Laufe der Zeit die Hypnose als Heilverfahren wieder zu etablieren. Den Durchbruch und die Anerkennung verdankt die Hypnosetherapie aber sicher dem amerikanischen Psychiater und Psychologen Milton Erickson.

Milton Erickson erkrankte in seiner Kindheit an Kinderlähmung und wäre im Alter von 17 Jahren fast an seinen Lähmungen gestorben. Durch Selbsthypnose schaffte er es aber, Stück für Stück Kontrolle über seinen Körper und seine Muskeln zu bekommen. Diese Erfahrung führte dazu, dass er sich sein Leben lang mit dem Thema „Hypnose“ beschäftigte. Anders als alle anderen Behandler vor ihm, stellte Erickson nicht mehr den Therapeuten, sondern den Klienten in den Mittelpunkt der Therapie.

Der Therapeut hilft dem Klienten in Trance zu kommen und bereitet ihm dann in Hypnose eine Umgebung, in der der Klient selbstwirksam Therapie gestalten kann.

Hypnose arbeitet also mit dem Unterbewussten im Menschen – was auch gleichzeitig bedeutet, Veränderungen sind nur in dem Rahmen möglich, was der Mensch bzw. sein Unterbewusstsein zulässt. Das Unterbewusstsein besitzt eine Schutzfunktion, welche die Ausführungen von Suggestionen, die dem Wesen und den Moralvorstellungen des Klienten widersprechen, verweigert. Finden solche Suggestionen statt, wacht der Klient in der Regel sofort aus der Trance auf. Das Risiko für den Hypnotiseur bei einem solchen Vorgang „erwischt“ zu werden, ist also immens groß.

Hypnose kommt in der Regel dann zum Einsatz, wenn:

 

  • Der Klient einfach überfordert ist und einfach tiefe Entspannung sucht. Hier erfolgt keine gezielte Induktion zu bestimmten Themen. Es kann jedoch passieren, dass – wenn das bewusste Denken ausgeschaltet ist – das sich Unterbewusstsein mit dringend zu bearbeitenden Themen meldet
  • wenn der Klient Veränderungen in seinem Leben erreichen möchte, alle anderen Methoden nicht greifen oder der Klient schnelle Veränderungen wünscht.
  • Wenn es um alte, verdrängte Konflikte geht, die ein gesundheitsförderliches Handeln im Hier und Jetzt beeinträchtigen (z. B. bei chronischen Krankheiten).

Bei folgenden Themen wurden bereits gute Resultate erzielt:

 

Rauchentwöhnung

Abhängigkeitserkrankungen

Gewichtsreduzierung

Sexuelle Störungen

Schlafstörungen

Stress

Leistungssteigerung im Sport

Angststörungen

Agora- und soziale Phobie

Zwänge

Flugangst

Depressionen

Chronische Schmerzen / Krankheiten

Ihre Fragen dazu beantworte ich gerne unter 0911 – 4 74 64 53 oder Sie kontaktieren mich per Mail.

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