Welche Rolle spielt Ernährung im Zusammenhang mit Krebs?

Zum Thema Ernährung scheiden sich mal wie so oft die Geister. Die Schulmedizin steht auf dem Standpunkt, dass es kaum Untersuchungen gibt, die sich mit dem Thema Entstehung oder Auswirkung auf Krebs beschäftigt (warum eigentlich nicht?). Andererseits weiß man aber, dass Ernährung sowohl in der Prävention – als auch während einer Krebstherapie eine große Rolle spielt. 

Hintergrund hierfür sind Erkenntnisse, dass die Ernährung in der westlichen Welt negativen Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten (also auch von Krebs) hat. 

Die gängigen Ernährungskonzepte empfehlen, 50% des Energiebedarfs mit Kohlenhydraten abzudecken, 30-40% mit Fett und 10-20% mit Eiweiß. Diese Zusammensetzung entspricht nicht dem, wie unser Körper ursprünglich ausgelegt ist. Und diese Ernährungskonzepte berücksichtigen noch nicht die allg. gängige Fast-Food Ernährung. Der Mensch ist ein Kohlenhydrat-Mangelwesen. Das bedeutet, der menschliche Körper kann Zucker über sechs verschiedene Stoffwechselwege erzeugen, aber nur schwer wieder abbauen. Zucker, der nicht verbraucht wird, wird als Reserve eingelagert. 

Diese Grundstruktur im menschlichen Erbgut hat sich seit der Steinzeit nicht wesentlich verändert. Die Evolution denkt in Schritten von rund 200.000 Jahren und es dauert extrem lange, bis eine Veränderung genetisch abgebildet wird. Streng genommen wäre also steinzeitliche Ernährung die einzig „artgerechte“ Ernährung für den Menschen. 

Leider ist diese Aussage aber so auch nicht wirklich korrekt. Auch hier unterscheiden wir Menschen uns ganz individuell. Aus diesem Grund werden wir uns Ihre Situation in Bezug auf Ernährung auch genau ansehen und den für Sie bestmöglichen Ernährungsweg erarbeiten.

Denn: so vielfältig und unterschiedlich die Ansätze der einzelnen Ernährungskonzepte auch sein mögen, sie sollen eines nicht auslösen: Stress. 

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