Sexuelle Unzufriedenheit?!

Sie sind vermutlich hier gelandet, weil Sie das Thema Sexualität, sexuelle Vereinigung und/oder Liebe derzeit sehr beschäftigt, aber leider keine wesentliche Rolle in Ihrem Leben spielt und Sie deshalb vielleicht an eine Sexualberatung denken?

Rund jede zweite Frau und jeder zweite Mann ist mit der Sexualität in seiner Partnerschaft unzufrieden. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Uni Göttingen mit rund 60.000 Befragten. Der amerikanische Sexualtherapeut Dr. David Schnarch ermittelte aus 14.500 Befragungen, dass rund 70% der befragten Frauen und Männer ein Problem mit den unterschiedlichen sexuellen Verlangen ihrer Partner haben.

Besonders auffällig ist die Tatsache, dass die sexuelle Zufriedenheit in den ersten 10 Jahren der Partnerschaft stetig abnimmt, und anschließend nur noch ein sehr niedriges Niveau erreicht.

Für die meisten Menschen ist eine befriedigende Sexualität ein elementares Bedürfnis – unabhängig von Alter, der Form der Partnerschaft oder der sexuellen Orientierung. Sie begleitet den Menschen auf vielfältige Art ein Leben lang. Sexualität ist integraler Bestandteil des Menschseins. Die Mehrheit der Frauen und Männer in Partnerschaften misst der gemeinsamen Sexualität in ihrer Liebesbeziehung eine hohe Bedeutung bei. Der der sexuelle Austausch mit dem geliebten Menschen vermittelt auf einzigartige Weise Gefühle der Nähe, Geborgenheit, Vertrauen, Freude und Wonne. Darüber hinaus wird Identität, Zugehörigkeit, Zufriedenheit und Verbundenheit vermittelt.

Sexuelle Unzufriedenheit in der Partnerschaft ist die häufigste Ursache für einen Seitensprung: Bei 76 Prozent der Männer und 84 Prozent der Frauen sind Defizite im Sexualleben Hauptgrund für diesen Schritt. Das hat eine Studie ergeben, die am Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Georg-August-Universität durchgeführt wurde. Der Göttinger Psychologe Dr. Ragnar Beer wertete dazu die Aussagen von 219 Männern und Frauen aus, die ihrem Partner untreu waren.

Besonders Frauen scheinen Leidtragende der sexuellen Unzufriedenheit zu sein. Viele Frauen wünschen sich eine bessere Liebesbeziehung. Dies ergab die Auswertung einer Internet-Umfrage des Informationszentrums für Sexualität und Gesundheit (ISG). Demnach ist nur jede vierte Frau (25,9 Prozent) mit ihrem Sexualleben zufrieden. Bei rund 70 Prozent der Befragten entspricht die Lust auf sexuelle Aktivitäten nicht ihren Vorstellungen.

Rund Zwei Drittel der Frauen geben an, dass sie unsicher darüber sind, ob ihr Partner mit ihrem erotischen Verhalten zufrieden sei. Mehr als 82 Prozent würden gerne etwas in ihrem Sexualleben verändern. An der Befragung, die sich über einen Zeitraum von anderthalb Jahren erstreckte, haben sich 2.215 Frauen im Alter von 15 bis 90 Jahren beteiligt. Der Altersdurchschnitt lag bei 35,5 Jahren.

Abgesehen von der Altersgruppe der unter 20-jährigen Frauen, die zur Hälfte mit ihrem Liebesleben zufrieden sind, scheint die sexuelle Unzufriedenheit nicht vom Alter abhängig zu sein. So geben zum Beispiel 82,3 Prozent der 20 bis 29-Jährigen an, in ihrer sexuellen Beziehung Probleme zu haben. Bei den 50 bis 59-Jährigen sind es 86,5 Prozent.

Obwohl unsere Gesellschaft scheinbar so sexuell aufgeklärt und die Sexualität in den Medien omnipräsent ist, verunsichern eigene sexuelle Probleme viele Menschen stark. Sie sind frustriert und leiden unter ihren Problemen, verdrängen deren Existenz, verheimlichen sie schamhaft – oftmals auch für lange Zeit vor dem geliebten Menschen an ihrer Seite. Sexuelle Probleme sind somit auch mmer Beziehungs- und/oder Kommunikationsprobleme, die mit zunehmenden Verlauf schwerwiegender werden.

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