Stress – ein Begriff, der im 17. Jahrhundert von dem Physiker Robert Hooke geprägt wurde. Stress bezeichnet ursprünglich „Eine Kraft innerhalb eines Festkörpers, die von einer externen Kraft hervorgerufen wird“ (Laux 1983, zit. n. Faltermaier 2005, S. 74).

Stress heute: Stress und seine Folgen gelten mittlerweile als ein Hauptgrund für psychische und körperliche Erkrankungen, Stress wird in der BRD für ungefähr 60% der Arbeitsunfähigkeitstage im beruflichen Kontext verantwortlich gemacht.

Alleine die Kosten für den beruflichen Stress wurden für das Jahr 2006 auf 20 Milliarden Euro geschätzt (TKK, F.A.Z.-Institut 2009).

Stress: Ein abgegriffener Begriff? Ein inflationär gebrauchter Begriff? Eine Modeerscheinung? Oder doch eher ein ernst zunehmende Bedrohung für Psyche und Körper?

Wir kämpfen heute nicht mehr gegen wilde Tiere oder feindliche Stämme. Dafür kämpfen wir vielfach gegen virtuelle Feinde: den vor uns schleichenden Autofahrer (wenn wir es eilig haben), gegen lärmende Nachbarn, gegen den Zeitdruck und die vor uns liegenden Arbeiten. Dazu kommen Belastungen in der Familie, die Aufgabe vielfältige Freitzeit-Angebote in die wenige Freizeit unterzubringen.

Und wenn all das halbwegs unter Dach und Fach ist, holen uns der Arbeits- und Finanzmarkt gedanklich wieder ein.

Es reicht, wenn wir all diese Dinge als unangenehm empfinden, schon läuft im Körper der gleiche Prozess ab, den unsere Vorfahren vor vielen tausend Jahren schon kannten:

 

 

Kampf

oder

Flucht

Da wir in diesen Situation aber meist nicht mit Kampf oder Flucht reagieren können, bleibt die gesamte Anspannung im Körper. Dies wirkt sich früher oder später in psycho-somatischen Beschwerden aus.

Wie nun kann eine erfolgreiche Stressbewältigung aussehen?

Hier wird zwischen Einzel- und Gruppensetting unterschieden. Gemeinsam ist das Erlernen von Entspannungsmethoden (Autogenes Training, Muskelrelaxation, Atemtraining, Body Scan). Im Einzelsetting wird dann individuell weitergearbeitet (Stressoren erkennen, Lösungswege erarbeiten…).

Im Gruppensetting arbeiten wir mit dem Trainingsmanual „Stressbewältigung“ von Gerd Kaluza.  Es umfasst 4 Grundmodule:

  1. Entspannen und Loslassen – Das Entspannungstraining
  2. Förderliche Denkweisen und Einstellungen entwickeln – Das Mentaltraining
  3. Stress-Situationen wahrnehmen, annehmen und verändern – Das Problemlösetraining
  4. Erholen und Genießen – Das Genusstraining

Darüberhinaus gibt es noch 5 Ergänzungsmodule: Stressbewältigung durch Sport und mehr Bewegung im Alltag, soziales Netz, Blick in die Zukunft, Sinnvolle Zeiteinteilung im Alltag, Strategie für den Notfall.

Weitere Informationen über Ablauf, Dauer und Kosten erhalten Sie in einem unverbindlichen Gespräch. Dieses Angebot richtet sich auch an Firmen, soziale Einrichtungen und Kommunen.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

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