Therapie bei Abhängigkeiten –

was bedeutet das und warum Therapie?

Egal welche „Droge“ das konsumierte Mittel ist – ob Alkohol, Zigaretten, Medikamente, illegale Substanzen, ob Spielsucht, Essstörungen, Sex- /Arbeits- oder Kaufsucht: Jede Abhängigkeit verläuft auf Ihre besondere Weise. So unterschiedlich wie wir Menschen sind.

Es gibt deshalb nicht den richtigen Weg aus der Abhängigkeit. Allerdings lassen sich auch viele Gemeinsamkeiten unter Abhängigen finden – unabhängig von „der Droge“.

Denn nicht die Droge ist die Krankheit, sondern die Sucht.

Alle Abhängigkeitserkrankungen erzeugen mit der Zeit einen enormen Leidensdruck. Früher oder später fordert die Sucht ihren Tribut. Stehen am Anfang noch Glückserlebnisse bzw. Erleichterung im Mittelpunkt, folgen schnell Gewöhnung, Toleranzentwicklung zur konsumierten „Substanz“ und psychische und/oder körperliche Abhängigkeit.

Aus der Abhängigkeit entstehen körperliche und seelische Defizite. Soziale Konsequenzen wie Vereinsamung, finanzielle Probleme, Arbeitsplatzverlust oder Wohnungslosigkeit verstärken den Leidensdruck. Dies gilt nicht nur für Menschen, die von illegalen Drogen wie z. B. Heroin oder Kokain abhängig sind. Alkoholismus führt oft zu Führerschein- und Arbeitsplatzverlust und Verlust des sozialen Umfelds. Spieler verlieren durch ihre Abhängigkeit oft „Heim und Hof“.

Wichtig ist der erste Schritt aus der Sucht:

 Der Weg zur Beratung!

 

Dies gilt gleichermaßen für Betroffene als auch für deren engstes soziale Umfeld (Partner, Kinder, Eltern…). Denn gerade Angehörige aus dem engsten sozialen Umfeld sind sehr stark eingebunden. Diese Menschen leiden unter der Krankheit meist mehr als der Betroffene. Gefühle wie Angst, Verzweiflung, Wut, Scham, Verletzung und Enttäuschung stehen auf der Tagesordnung. Dazu kommt noch die Überlastung durch die Verantwortung für den Betroffenen. Nach Außen wird die heile Familie dargestellt. All das ist eine enorme Herausforderung für das soziale Umfeld.

 

Folgende Wege führen in eine zufriedene Abstinenz:

  • aufklärende Suchtberatung (motivierende Gesprächsführung)
  • Entgiftung
  • Entwöhnungstherapie (stationär oder ambulant)
  • Selbsthilfegruppe (für dauerhafte Stabilisierung und umsetzen des in der Entwöhnung erlernten)

Mein Angebot an Sie: ambulante Suchtberatung für Betroffene und Angehörige sowie ambulante Therapie für Betroffene und Angehörige mit anschließender Vermittlung in Selbsthilfegruppen.

Weitere Angebote für Familien und Institutionen (Firmen, Behörden sowie Schulen jeder Art) erhalten Sie gerne auf Anfrage.

Weitere Info’s und Terminvereinbarung unter: 0911 – 4746453 oder per Mail

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